Das Frühgeborene

Und plötzlich ist alles anders.

Gerade erst stellte sich bei Ihnen der Gedanke ein, ich bin Schwanger und werde bald Mutter.

Seit kurzer Zeit spürten sie von Ihrem Kind im Bauch gezielte Bewegungen und nun ist es schon auf der Welt. Viel zu früh und viel zu klein.

Aber stark genug um zu leben und zu gedeihen.

 

Auch wenn ihr Kind zu früh zur Welt kommt, ist es vollkommen. Einfach ein bischen zarter gebaut als ein Termingeborenes.

Zu Beginn ist es mit vielen Kabeln vernetzt. Mit einem Monitor überwacht. Trinken mag es noch nicht alles selbst.

Beim Atmen vergisst es manchmal, dass man ja 24 Stunden am Tag atmen soll und braucht vielleich einen kleinen Erinnerungsstups daran.

Es muss alles zu einem viel früheren Zeitpunkt üben als termingeborene Kinder.

 

Für Sie wird der tägliche Gang ins Spital zur Routine.

 

Bald, etwa um den in der Schwangerschaft errechneten Geburtstermin Ihres Kindes, nach vielen Hochs und Tiefs, nach den Gedanken ich mag nicht mehr, wann kommt endlich unser Kind nach Hause, kommt der Grosse Tag. Endlich nach Hause.

 

Auf der einen Seite löst dies eine unendliche Freude aus. Meistens kommen aber unterschwellig auch fragen auf ,wie:

  • schafft es mein kleines zu Hause.
  • Weiss ich denn, wenn etwas nicht gut ist mit ihm?
  • Höre ich mein Kind in der Nacht, wenn es weint? 
  • und merke ich ob es genug isst,...

Sie stellen sich die selben Fragen, welche sich eine Mutter nach einer Geburt eines termingeborenen Kindes stellt.

 

Möchten Sie nach Spitalaustritt ihres Frühgeborenen noch eine Fachkompetente Unterstützung, scheuen Sie sich nicht, mit mir Kontakt auf zu nehmen. Für die Abrechnung über die Krankenkasse wird sich in jedem Fall eine individuelle Lösung finden.  

Gerne kläre ich für Sie mit Ihrer Krankenkasse ab, in welchem Rahmen die weitere Begleitung bei Ihnen zu Hause, zu welchen Bedingungen sinnvoll ist und auch bezahlt wird.

 

 

Seit 2001 arbeite ich  auf der Frühgeborenenstation KSSG